Die vielen tollen Eindrücke vom Lichterfest in Chiang Mai im Gepäck sind wir von Bangkok ins nächste Abenteuer geflogen – Vietnam is calling! Am Flughafen in Hanoi angekommen haben wir ein Uber zum Hotel genommen und uns so die Abzockerpreise der Taxis am Airport gespart. Die Fahrt in die Stadt dauert ca. 45 Minuten und hat 260.000 Dong (ca. 10€) gekostet.

Rollerchaos in Hanoi

Je näher man in Richtung Innenstadt kommt desto voller und lauter wird es auf den Straßen Hanois. Es quetschen sich hunderte Roller hupend durch die kleinen Gassen und für Auswärtige scheint auf den ersten Blick das totale Chaos ohne jegliche Verkehrsregeln zu herrschen. Irgendwie gibt es dann doch eine gewisse Ordnung im Verkehrschaos und wenn man als Fußgänger eine Straße überqueren möchte läuft man einfach ganz gemächlich aber kontinuierlich über die Straße. Die Roller fahren dann um einen herum, man darf nur niemals stehen bleiben!

Auf Entdeckungstour im Old Quarter

Haupt Anziehungspunkt für Touristen in Hanoi ist das berühmte Old Quarter. Die vielen kleinen Gässchen in der Altstadt mit Essensständen an jeder Ecke versprühen einen ganz besonderen Charme. Es gibt zudem super viele stylische Restaurants und Cafés, von denen aus man das asiatische Leben in den Gassen beobachten kann.

Man begegnet auch vielen Verkäuferinnen, die ihre Waren auf den Schultern tragen oder auf maßlos überfüllten Wagen oder Fahrrädern durch die Gassen schieben.

Im Old Quarter befindet sich auch der Hoan-Kiem-See, um den man gemütlich herumspazieren kann.

Sehenswert sind auch die Bahnschienen, die mitten zwischen bewohnten Häusern durch eine kleine Gasse führen. Die Menschen wohnen und leben unter einfachen Bedingungen entlang der Bahngleise.

Abends ist im Old Quarter ordentlich was los und Einheimische sowie Touristen drängen sich durch die engen Gassen, während sich Motorräder hupend ihren Weg durch die Menschen bahnen.

Als wir in Hanoi waren fand abends zufällig eine Art Markt und Straßenfest im Old Quarter statt. Wir konnten verschiedenen Straßenmusikern lauschen und eine traditionelle Tanzperformance bestaunen. Es gab natürlich wieder alle paar Meter Streetfoodstände mit lecker duftenden Köstlichkeiten.

Mehr Fotos aus Hanoi findet Ihr hier.

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Ho-Chi-Minh-Mausoleum und Präsidentenpalast

Einen Besuch wert ist auch das Ho-Chi-Minh Mausoleum, wo der Revolutionär und ehemalige Präsident (1945-1969) Ho Chi Minh aufgebahrt ist und angeschaut werden kann. Wir waren allerdings nicht im Mausoleum und unseres Wissens nach war der Körper auch zur jährlichen Einbalsamierung in Russland.

Gleich daneben befindet sich ein riesiger Platz und der Präsidentenpalast.

Unterkunftstipps

Blue Hanoi Inn Legend Hotel: Hier bekommt man preiswerte, saubere, moderne Zimmer mit gutem Frühstück. Das Hotel liegt ein kleines Stück außerhalb des Old Quarters, wo man aber problemlos hinlaufen kann.

Hanoi 3B Hotel: Kleines Hotel direkt im Old Quarter mit günstigen Zimmern die etwas in die Jahre gekommen sind, für eine Nacht aber durchaus ok.

Milton Boutique Hotel: Ganz neues Hotel im Old Quarter mit tollen hellen Zimmern. Das Frühstück war allerdings eine Katastrophe und wir mussten ewig warten obwohl wir die einzigen Frühstücksgäste zu der Zeit waren.

Restauranttipps

Orchid: Hübsches kleines Restaurant mit authentischem vietnamesischen Essen zu günstigen Preisen.

G-Crab Seafood & Italian Restaurant: Super leckeres Essen (Meeresfrüchte und italienische Speisen) zu moderaten Preisen und freundlicher Service. Wenn man eine Bewertung bei TripAdvisor oder Facebook abgibt bekommt man ein Dessert gratis.

Ngon Villa Restaurant: Gehobene vietnamesische Küche in tollem Ambiente einer alten Villa. Hier kann man à la Carte essen oder das Buffet wählen, bei dem man so viele Gerichte aus der Karte bestellen kann wie man möchte (kleine Probierportionen).

Bartipp

The Rooftop: Hübsche Bar mit Blick über Hanoi, der besonders abends sehr schön ist.