Von Sumatra sind wir ins nächste Abenteuer gestartet: auf nach Malaysia! Nachdem unser Air Asia Flug mal wieder Verspätung hatte, sind wir abends am internationalen Flughafen angekommen. Von dort haben wir ein Taxi in die Stadt genommen, was nur etwas teurer ist als die öffentlichen Verkehrsmittel, einen dafür aber direkt zum Hotel bringt.

Da Kuala Lumpur vorerst die letzte Metropole für die nächsten Wochen war, wir Toast und Rührei zum Frühstück mehr als satt hatten und nach unzähligen Nächten in halboffenen Bungalows mit viel Krabbelgetier mal wieder ein richtiges Zimmer wollten, haben wir uns für zwei Nächte ein 5-Sterne-Hotel mit riesigem Frühstücksbüffet gegönnt.

Unser Hotelzimmer im Seri Pacific war mit umgerechnet ca. 50€ die Nacht für das Doppelzimmer immer noch sehr günstig im Vergleich zu Europa. Der Ausblick auf Kuala Lumpur’s Skyline mit den Petronas-Towers aus dem modernen, großzügigen Zimmer im 13. Stock war der Hammer, besonders wenn am Abend alles beleuchtet ist. Auch das Frühstücksbüffet hat uns überzeugt: von Körnerbrot über Schokocroissants, Müsli, Aufschnitt, Kuchen… gab es alles, was das europäische Herz begehrt (natürlich auch eine große Auswahl asiatischer Speisen).

Sightseeing-Tour durch Kuala Lumpur

Frisch gestärkt ging es am nächsten Morgen also auf Entdeckungstour durch Kuala Lumpur. Zunächst sind wir zum Merdeka Square, wo 1957 die Unabhängigkeit ausgerufen wurde. Hier und in der näheren Umgebung findet man super viele wunderschöne alte Gebäude und die berühmte  I ♥️ KL Installation.

Dann ging es zu den berühmten Petronas-Towers mit den umliegenden Hochhäusern. Es ist schon beeindruckend, wenn man vor diesen zwei 452 Meter hohen Türmen steht, die weit in den Himmel ragen. Dort haben wir auch in der anliegenden Mall im Foodcourt zu Mittag gegessen, wo es eine große Auswahl an lokalen und internationalen Speisen zu sehr günstigen Preisen gibt.

Man kommt übrigens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (vor allem den U-Bahnen) super von A nach B und zahlt nur einen geringen Betrag pro Fahrt (meist nur zwischen 20 und 80 Cent). Einige Linien kommen allerdings nicht so häufig, sodass man eventuell etwas warten muss.

Da es am späten Nachmittag anfing zu regnen, sind wir noch durch ein paar Geschäfte in einer der vielen Malls gelaufen, denn wir wollten uns noch ein paar Dinge für die weiteren Reisen kaufen und Dennis musste zum Friseur (er hatte ziemlich Bammel, dass die Friseurin seine Frisur ruiniert, aber das Ergebnis war super 😀 ).

Abends sind wir dann in das sehr belebte Viertel Bukit Bintang in der Innenstadt gefahren, in dem eine Leuchtwerbung neben der anderen blinkt, sich Restaurants aneinanderreihen und große Malls zu finden sind. Hier haben wir beim Italiener Michelangelo’s super lecker zu Abend gegessen und den ersten Tag in der Hauptstadt Malaysias gemütlich ausklingen lassen.

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Chinatown & Little India

Am nächsten Morgen sind wir durch die beiden bunten belebten Viertel Chinatown und Little India geschlendert und haben uns einfach treiben lassen. Hinter jeder Ecke versteckt sich etwas Neues: hier eine tolle alte Häuserfassade, dort ein Tempel inmitten von modernen Häusern. Es gibt zahlreiche Essensstände und Märkte mit riesigem Warenangebot (es war jedoch sehr schockierend wie lebende Hühner in einem viel zu kleinen Käfig gehalten werden und dabei zusehen müssen wie ihre Artgenossen nach und nach vor Ort geschlachtet und gerupft werden).

Im hippen Café leaf & co., das sich in einem alten Haus befindet, legten wir eine kurze Pause ein und genossen eine eiskalte Schokolade in tollem Ambiente.

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Beste Aussichten – Skyline Overload

Am Nachmittag haben wir für die letzte Nacht in ein Airbnb-Studio eingecheckt, das in einem riesigen Appartementkomplex liegt mit Infinity-Pool im 37. Stock. Das Schwimmen im Pool mit perfektem Blick auf die Skyline war eins unserer Highlights in Kuala Lumpur und ist definitiv zu empfehlen. Man spart sich eine teure Rooftopbar oder den Eintritt für einen Aussichtsturm und kann im kühlen Nass die unglaubliche Aussicht genießen. Besonders am Abend, wenn man von hoch oben auf das Lichtermeer Kuala Lumpur’s blickt, liegt ein Zauber in der Luft.

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Fazit nach zwei Tagen Kuala Lumpur

Da wir im Vorfeld einige Travelblogs gelesen hatten, deren Urteil über Kuala Lumpur relativ vernichtend war und auch Reisende getroffen haben, denen die Stadt gar nicht gefallen hat, sind wir mit niedrigen Erwartungen hergekommen. Wir wurden aber extrem positiv überrascht, denn wir haben Kuala Lumpur als total authentische, lebendige und aufregende Metropole kennengelernt, die trotz des Fortschritts der letzten Jahre ihren Charme nicht verloren hat.

Zwei bis drei Tage sind unserer Meinung nach ausreichend um sich einen Eindruck von der Stadt zu verschaffen und die spannendsten Orte zu erkunden.

Und noch ein kleiner Tipp: wer Moskitospray mit DEET kaufen möchte wird hier leider nicht fündig da der Verkauf in Malaysia verboten ist.