Von Banda Aceh haben wir am Nachmittag eine Schnellfähre genommen – next Stop Paradise. Nach 45 Minuten Durchschaukeln kamen wir auf der traumhaften Insel Pulau Weh an, wo wir die folgenden fünf Nächte verbracht haben. Vom Fährhafen ging es mit einem Minibus zu unserer Unterkunft und auf dem Weg waren wir uns direkt einig, dass wir diese wunderschöne Insel mit atemberaubender Küstenlandschaft, azurblauem Wasser und grünen Hügeln im Landesinnern unbedingt mit dem Roller erkunden müssen.

Wir hatten für unseren Aufenthalt zwei Unterkünfte gebucht um verschiedene Ecken der Insel kennenzulernen: zunächst waren wir zwei Tage in einer ganz neuen Anlage (Pulau Weh Paradise) im Süden, die wunderschöne moderne Bungalows mit Glasfront direkt am Meer vermietet und anschließend drei Tage im Norden in einem Bungalow an einem einsamen Traumstrand (Bixio Weh). Wir waren super happy mit dieser Entscheidung. In unserer ersten Unterkunft haben wir einfach die Seele baumeln lassen, dem Rauschen des Meeres gelauscht und die Aussicht genossen. Die zweite Unterkunft wurde von einem Italiener und einer Einheimischen geführt und im Restaurant gab es hausgemachte Gnocchi, Pasta und ein himmlisches Tiramisu, was nach dem ganzen asiatischen Essen eine willkommene Abwechslung war.

 

Unsere erste Unterkunft: ein Bungalow mit Glasfront und Blick aufs Meer
« 1 von 28 »

 

Dort haben wir uns auch zwei Roller gemietet und sind über die Insel gecruist mit zahlreichen Stops um die herrliche Landschaft zu bewundern, denn hinter jeder Kurve wartet eine neue atemberaubende Aussicht.

 

« 1 von 40 »

 

Am nächsten Tag wurden wir mit einem Boot direkt am Strand vor unserer Unterkunft abgeholt um die Unterwasserwelt zu erkunden. Das Schnorcheln bei strahlendem Sonnenschein im kristallklaren Wasser war ein Träumchen. Der Bootsführer hat uns zu verschiedenen Schnorchelspots gefahren, an denen wir inmitten von riesigen Schwärmen kunterbunter Fische geschwommen sind, einen Oktopus getroffen haben der alle paar Meter seine Farbe wie durch Zauberhand seinem Untergrund anpasste, eine riesige Moräne beobachten konnten sowie Seegurken, Seesterne und sonstige Meeresbewohner aus nächster Nähe betrachten konnten.

 

« 1 von 19 »

 

Den Rest der Zeit auf der Insel haben wir in unserer Hängematte verbracht und einfach mal entspannt. Die Zeit verging leider wie im Flug und schneller als uns lieb war ging es mit der Fähre auch schon wieder zurück aufs Festland, von wo wir anschließend nach Medan geflogen sind. Dort stand am nächsten Tag unser Flug ins nächste Abenteuer an: Malaysia calling!