Von Udawalawe ging es 100km mit dem Tuk Tuk ins grüne Hochland Sri Lankas in das schnuckelige Städtchen Ella. Die Tuk Tuk Fahrt war doch etwas lang und anstrengend, zumal wir am Ende nur noch Serpentinen hoch mussten und das Tuk Tuk mit uns und unseren zwei Backpacks kaum voran kam. Somit ging es im Schritttempo durch Teeplantagen mit wunderschönem Ausblick auf die umliegenden Berge bis wir endlich unsere Unterkunft für die kommenden 4 Nächte erreichten: ein schönes Zimmer mit Balkon und Blick auf die grüne Hügellandschaft in einem kleinen Homestay, geführt von einem sympathischen und sehr hilfsbereiten Singhalesen. Die Temperaturen im Hochland waren im Vergleich zu unseren vorherigen Stationen schon viel angenehmer und Moskitos gab es auch keine (kein lästiges Einsprühen mit Insektenschutz, yippieh 🙂 ).

Ella ist ein kleines Städtchen, das schon eher touristisch geprägt ist, da es als Ausgangspunkt für verschiedene Touren fungiert. Es hat aber trotzdem super viel Charme und bietet viele chillige Cafés, Restaurants und Bars (also jede Menge good vibes 😉 ). Hier haben wir uns auch durch die singhalesische Küche gefuttert: natürlich landestypisches Curry, Roti (eine Art Fladenbrot, das wir mit Gemüse gefüllt gegessen haben), Kottu (Roti in Streifen geschnitten und mit Curry und z.B. Gemüse angebraten). Wir hatten aber auch Heißhunger auf europäisches Essen und konnten Burger und Pasta genießen – yummi.

Restauranttipps:

360 Ella: schöne Terrasse und besonders leckere Roti und Kottu zu günstigen Preisen

AK Ristoro: leckere Tapas und Pasta in toller Atmosphäre, wenn einen mal der Heißhunger auf europäisches Essen überkommt

Little Adam’s Peak

Am nächsten Tag haben wir den Little Adam’s Peak bestiegen, ein kleiner Berg von dem man einen schönen Ausblick über das grüne Hochland hat. Der Weg führte durch Teeplantagen, in denen man Teepflückerinnen beim Ernten der Blätter für grünen Tee beobachten konnte und anschließend einige Treppen zum Aussichtspunkt hinauf. Der Ausblick auf die umliegende Landschaft war super schön und hat schonmal einen Vorgeschmack auf die Aussicht vom wesentlich höheren Ella Rock gegeben.

Eine Teepflückerin
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Ella Rock

An Tag zwei haben wir uns dann den Ella Rock hochgequält. Nachdem der etwas komplizierte Einstieg in die Wanderroute gefunden war und uns eine Schlange über den Weg gelaufen ist, ging es steil bergauf und am Ende musste man schon mehr oder weniger über Stock und Stein klettern. Nass geschwitzt kamen wir gegen 10 Uhr oben an und wurden mit einer wunderschönen Weitsicht für die Strapazen des Aufstiegs entschädigt. Zurück nach Ella ging es dann ca. 2km über die Bahnschienen (ja, die Bahngleise werden hier auch als Gehweg benutzt, denn es kommt nur ein paar Mal am Tag ein Zug mit einer Geschwindigkeit von ca. 15km/h vorbeigerast 😀 ).

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9 Arches Bridge

Am letzten Tag in Ella haben wir es uns nochmal kulinarisch gutgehen lassen und sind anschließend gemütlich zur 9 Arches Bridge, einer schönen Eisenbahnbrücke mit 9 Bögen. Zurück in unserer Unterkunft wurden wir von einem Wahnsinns Sonnenuntergang inklusive Regenbogen und Blitzen überrascht. Am nächsten Morgen ging es dann weiter mit dem Zug Richtung Nanu Oya, aber davon im nächsten Beitrag mehr 😉 .

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