Die Eindrücke von der Safari im Yala Nationalpark im Gepäck ging die Reise für uns weiter Richtung Udawalawe. Dort hatten wir ein kleines nagelneues Bungalow (The Destination) gemietet, das von einem super netten Singhalesen geführt wird (zum Schnäppchenpreis von nur ca. 8€ die Nacht fürs Doppelzimmer). Abends haben wir ein leckeres Essen genossen, das seine Mama für uns gekocht hat.

Am nächsten Morgen um 6 Uhr wurden wir dann von seinem Kumpel (hier in Sri Lanka wird immer die gesamte Familie und der Freundeskreis an der Gästebetreuung beteiligt 😀 ) für unsere zweite Safari abgeholt. Der Udawalawe Nationalpark ist bekannt für seine große Elefantenpopulation, aber neben den Dickhäutern kann man auch vielen anderen Tieren begegnen. Die Safari war ein echtes Highlight: atemberaubende Landschaften und eine beeindruckende Tierwelt. Magisch war definitiv der Moment, als wir eine Elefantenfamilie mit Baby beobachten konnten.

Zurück von der Safari gabs erstmal ein leckeres Frühstück und dann haben wir uns auf den Weg zum Elefanten Waisenhaus gemacht – ein absolutes Must-see. In dem Waisenhaus werden Elefantenbabys aufgezogen, die ihre Mutter verloren haben und anschließend wieder ausgewildert, sobald sie stark genug sind. Diese Einrichtung ist eine der wenigen unbedenklichen in Asien, da das Wohl der Tiere an erster Stelle steht und sie nicht unter Anwendung von Gewalt für Touristen gefügig gemacht werden (hier beobachtet man die Elefanten aus der Ferne und darf sie nicht anfassen). Die kleinen Elefanten leben auf einem riesigen abgetrennten Gebiet des Udawalawe Nationalparks und kommen dreimal am Tag zurück in die Station, wo sie mit Milch gefüttert werden. Zu diesen Zeiten öffnet das Waisenhaus für Besucher, die bei der Fütterung aus etwas Entfernung zuschauen können. Es ist ein riesen Spektakel: die kleinen Elefanten rennen laut quiekend an die Futterstelle und genießen anschließend ein Bad im kühlen Nass. Cuteness overload garantiert 😉

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